Kosten einer nachhaltigen Landwirtschaft

 
Wieviel kosten effizient und umweltverträglich erzeugte Nahrungsgüter wirklich?

Nachhaltige Landwirtschaft beruht aus betriebswirtschaftlicher Sicht darauf, dass bei einer standortangepassten, effizienten und umweltverträglichen Produktion alle entstehenden Kosten durch die Umsatzerlöse vollständig gedeckt werden und ein Überschuss zur anspruchsgerechten Entlohnung betriebseigener Faktoren erwirtschaftet wird, der die Grundlage für die unternehmerische Weiterentwicklung bildet (wirtschaftliche „Stabilität“, Modernisierung, Risikovorsorge).
Nur die vollständige Erfassung der Kosten und Leistungen ermöglicht eine reale Diskussion über die produktspezifische Kostendeckung in der landwirtschaftlichen Erzeugung.
Die Autoren Joachim Degner, Jürgen Müller und Gerhard Breitschuh
befassen sich seit 1992 mit der realen Abbildung der Kosten in landwirtschaftlichen Betrieben, auch um die  Vorzüglichkeit landwirtschaftlicher Betriebszweige und Produkte objektiv beurteilen zu können. In der TLL Jena (heute TLLLR Jena) wurden dazu ein Algorithmus zur Kostenumlage sowie Betriebswirtschaftliche Kosten-Richtwerte für die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte in Auswertung umfangreicher Erhebungen in Referenzbertrieben der TLL  erarbeitet. Die Betriebswirtschaftlichen Richtwerte stellen die finanzielle Bewertung des produktionstechnischen Kenntnisstandes der TLL-Leitlinien zur effizienten und umweltverträglichen Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte dar.

Die Autoren beantworten aus dieser langjähirgen Befassung heraus die nachfolgenden Fragen zu den Kosten einer nachhaltigen Landwirtschaft.

1.    Wie setzen sich die Kosten für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte zusammen?

2.    Weshalb ist eine Vollkostenrechnung erforderlich?

3.    Weshalb wird überhaupt mit einer Teilkostenrechnung gearbeitet?

4.    Müssen die Produktionsfaktoren Kapital, Boden vollständig entlohnt werden?

5.    Worin besteht der Unterschied zwischen Wettbewerbsfähigkeit und betriebswirtschaftlicher Nachhaltigkeit eines Unternehmens?

6.    Wie soll mit der Entlohnung der Arbeit der landwirtschaftlichen Unternehmerfamilie verfahren werden?

7.    Handelt es sich bei dem anteiligen Verzicht auf die Faktorenentlohnung um eine Sonderstellung der Landwirtschaft?

8.    Wie soll mit den durch Fördermittel finanzierten Anteilen an Investobjekten verfahren werden?

9.    Wie ist das Verhältnis zwischen Vollkosten und den Umsatzerlösen mit aktuellen Erzeugerpreisen für ausgewählte Agrarprodukte?

10.    Welche Wirkungen haben die Direktzahlungen (DZ) der GAP auf Kosten und Preise?

11.    Wie sind die Beziehungen zwischen Produktionskapazitäten und -kosten?

12.    Was bedeuten die rasanten Anstiege der Boden- und Pachtpreise?

13.    Welche Trends lassen sich für die Entwicklung der Kosten und der notwenigen Preise für eine optimal organisierte Produktion ableiten?

          Fazit

Lesen sie weiter unter: AF Kosten 31 20200723.pdf (318513)
    





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Liste

Diese Liste enthält keine Einträge.

Kontakt

Impressum: Prof. Dr. Gerhard Breitschuh Talsteinstraße 9
07751 JENA
03641 426927 info@AgrarFakten.de